Autos : Antrieb der zukunft

  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 16:08:08 schnappi

    Ja du brauchst jetzt nicht jeden Link hier reinrotzen, der irgendwie peripher mit dem Thema zu tun hat.

    PS speziell an BSK: https://youtu.be/9wbEbbO1Xm0?t=2378 [youtu.be]

    Dieser Beitrag wurde von schnappi am 04.12.2019 16:22:57 bearbeitet.
        #4401
  • 4. Dezember 2019 16:37:50 BSKartoffel

    Zitat von: schnappi


    Ja du brauchst jetzt nicht jeden Link hier reinrotzen, der irgendwie peripher mit dem Thema zu tun hat.

    PS speziell an BSK: https://youtu.be/9wbEbbO1Xm0?t=2378 [youtu.be]

    Ach Horsti, natürlich die alten weil das noch richtige Motoren waren.
    Aber auch die neuen solange du keinen nimmst der bis zum erbrechen gedownsized wurde.
    1.0l Ecoboost kannste nach knapp 100.000km inne Tonne treten.

        #4402
  • 4. Dezember 2019 16:47:11 Fisch

    Zukunft für mich oimmer noch: Gas (LPG//LNG) + E-Antrieb.
    Elektroantrieb ist für meine Begriffe nicht wirtschaftlich auf lange Strecken - der “taugt” nur was für den Nahverkehr/Stadtverkehr. Im “Reisemodus” muss dann der Gas-Antrieb arbeiten, am Besten noch mit Generator für den Akku..

    “Fun”fakt: gerade eben von nem Kunden zurück, der den ersten Tesla-S gekauft hatte, den ich überhaupt gesehen hatte. Er hat den Wagen nach einem Jahr zurückgegeben - das Ding war nur am Ladestecker. Das Auto war nicht in der Lage die Strecke Düsseldorf Messe - Finnentrop ohne Ladestop zu fahren (Autobahn + Stop+Go). Er fährt nun einen Volvo Hybrid für die Firma, “privat” einen Porsche Panamera. O-Ton: ich hätte ja gern - aber…

        #4403
  • 4. Dezember 2019 17:02:31 Schweinemasturbatorr

    Opa kommt von Montage und erzählt wieder seine Anekdoten, geil…

        #4404
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 17:20:30 Prof. Hase

    Zitat von: Fisch


    “Fun”fakt: gerade eben von nem Kunden zurück, der den ersten Tesla-S gekauft hatte, den ich überhaupt gesehen hatte. Er hat den Wagen nach einem Jahr zurückgegeben - das Ding war nur am Ladestecker. Das Auto war nicht in der Lage die Strecke Düsseldorf Messe - Finnentrop ohne Ladestop zu fahren (Autobahn + Stop+Go). Er fährt nun einen Volvo Hybrid für die Firma, “privat” einen Porsche Panamera. O-Ton: ich hätte ja gern - aber…
    Gerade mal nachgeschaut, weil ich das Kaff nicht kannte. 150 km? Das schafft jeder e-Up ohne Ladestopp…

        #4405
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 17:48:02 schnappi

    Aber doch nicht, wenn man stundenlang im stop and go steht und der Elektromotor im Leerlauf läuft…

    Dieser Beitrag wurde von schnappi am 04.12.2019 18:54:17 bearbeitet.
        #4406
  • 4. Dezember 2019 18:46:16 BSKartoffel

    Ja wie gesagt für den Durchschnittsdeutschen (aka Dieselfahrer) nicht zu gebrauchen.

        #4407
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 18:48:26 Prof. Hase

    150 km ist seeeehr weit vom Durchschnittsfahrer entfernt. Ist aber schrabba dabba und hatten wir schon zehnmal

        #4408
  • 4. Dezember 2019 20:05:22 Fisch

    Mal ne ganz einfach Frage: Wer von euch besitzt eigentlich ein Auto und nutzt dieses auch - z.B. um zur Arbeit zu fahren und betet nicht einfach die Prospekte der Hersteller herunter, weil das ja gerade “in” ist?

        #4409
  • 4. Dezember 2019 20:17:14 BSKartoffel

    Hallo

        #4410
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 21:36:24 schnappi

    Fisch hat diesen Thread halt einfach nicht gelesen.

    Niemand hier betet runter, was bei den Herstellern gerade in ist. Darüber hinaus gibt es keine Tesla-Prospekte aber Schraba Daba.

        #4411
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 22:15:51 Prof. Hase

    Fisch hat erst kürzlich eine Depesche mit Prospekten der neuesten Motordroschken erhalten.

        #4412
  • 4. Dezember 2019 22:32:43 sk8ordie

    Hallo Fisch,

    wenn dir in diesem Thread Gegenwind vom arg elektroversifften RDW entgegenkommt, bist du hier genau richtig.

    Zitat von: Prof. Hase


    150 km ist seeeehr weit vom Durchschnittsfahrer entfernt. Ist aber schrabba dabba und hatten wir schon zehnmal

    Der Durchschnittsfahrer, den es in der Realität nicht gibt. Das Thema mit den aus Klimaprognosen bekannten Mittelwerten, die zur Beurteilung der Realität vollkommen untauglich sind, hatten wir schon.

    Zitat von: Meine Meinung 09/19

    Ok du Agent.
    Das ein Kilometer-Mittelwert (“Tages-Distanz") mir nicht weiterhilft, wenn ich abschätzen will wie viele Menschen ein Auto mit ausreichender Reichweite benötigen, ist dir hoffentlich klar. Was bringt es mir, wenn ich die von allen Personen ab 6 Jahren zurückgelegte Strecke durch die Summe der Personen teile? Dann bekomme ich einen Mittelwert und wenn ich besonders dumm bin glaube ich, dass

    Zitat von: conte

    Samstags etwas mehr (40km) und Sonntags (34km) etwas weniger als unter der Woche (37km) gefahren wird

    In deinem Mobilität-Report genau der gleiche Dreck. Wenn die Verteilung, was hier zur erwarten ist, nicht gleichmäßig ist, bringt mir so ein Mittelwert überhaupt nichts. Es gibt viele Pendler die jeden Tag mindestens 100km fahren und auch viele dir nur 5 km fahren. Davon ein Mittelwert zu bilden ist völliger BS.
    https://www.lachschon.de/forum/post/show/1685886/ [lachschon.de]

        #4413
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 22:58:37 Prof. Hase

    Ach, Skrodie. Klar, ein Durchschnitt ist immer Theorie.

    Fakt: Das 95. Perzentil der Tagesfahrleistung kannst du problemlos mit einem Elektroauto erledigen. Wahrscheinlich sogar das 99. Die Ausreiser mit den 900 km pro Tag sind dann halt so Vertreter wie Fisch.



    Gefunden mit Google Tagesfahrleistung Verteilung. Habe ich nicht überprüft, sieht plausibel aus.
    https://www.researchgate.net/figure/Abb-6-24-TwinDRIVE-Fahrten-Anteil-der-Tagesfahrleistung-an-Fahrtagen-nach_fig1_264624215 [researchgate.net]

        #4414
  • Mod/RDW
    4. Dezember 2019 23:08:43 vvjloretta

    Zitat von: Fisch


    Mal ne ganz einfach Frage: Wer von euch besitzt eigentlich ein Auto und nutzt dieses auch - z.B. um zur Arbeit zu fahren und betet nicht einfach die Prospekte der Hersteller herunter, weil das ja gerade “in” ist?

    War vor zwei Wochen auf Dienstreise, 600 km hin, 600 km zurück. Ca. alle 200 km ne Pause von 15-20 minuten gemacht. Das wäre locker auch mit nem E-Auto in exakt der gleichen Zeit machbar gewesen. In der Pausenzeit wäre der Akku wieder voll genug gewesen für 200 km.

    Nachtrag: E-aUtOs TaUgEn NiChT fÜr LaNgStReCkE

    Dieser Beitrag wurde von vvjloretta am 04.12.2019 23:09:55 bearbeitet.
        #4415
  • 4. Dezember 2019 23:58:14 sk8ordie

    Zitat von: Prof. Hase


    Ach, Skrodie. Klar, ein Durchschnitt ist immer Theorie.

    Fakt: Das 95. Perzentil der Tagesfahrleistung kannst du problemlos mit einem Elektroauto erledigen. Wahrscheinlich sogar das 99. Die Ausreiser mit den 900 km pro Tag sind dann halt so Vertreter wie Fisch.

    Es gibt keine aussagekräftigen Statistiken. Die von dir unten verlinkte geht mehr als nur am Thema vorbei. Das kommt halt dabei rum, wenn man folgende Herangehensweise hat:

    Zitat von: Haes

    Habe ich nicht überprüft, sieht plausibel aus.

    In der Studie wurde anhand von 49 Personen, denen man 20 TwinDRIVE Versuchsfahrzeuge (E-Auto) ca. ein Jahr lang zur Verfügung gestellt hat, deren Fahrverhalten ermittelt. Darauf basiert obiges Diagramm. Diese Personen wurden sogar noch anhand ihres Nutzungsprofils ausgewählt, dass bei max. 50 bis 100 km Tagesfahrleistung legen sollte. Weitere Voraussetzungen, die die 49 Personen u.a. erfüllen mussten:

    Zitat von: Studie

    Auf dem privaten oder betrieblichen Grundstück muss ein Stellplatz zur Verfügung stehen, um ggf. die Installation einer (Schnell-)Ladesäule zu ermöglichen

    Die Haushalte sollten eher über ein mittleres bis hohes Haushaltsnettoeinkommen verfügen

    Was sagt mir also obige Studie, über das Nutzungsprofil von Michel aus? Nichts.

    https://elib.dlr.de/84764/1/Flottenversuch_Schlussbericht_BMU0325071B.pdf [elib.dlr.de]
    Einfach mal hereinschauen. Allein die Überschrift zu lesen hätte schon gereicht, um zu erkennen, dass diese Studie nichts taugt.


    Zitat von: vvjloretta

    Zitat von: Fisch

    Mal ne ganz einfach Frage: Wer von euch besitzt eigentlich ein Auto und nutzt dieses auch - z.B. um zur Arbeit zu fahren und betet nicht einfach die Prospekte der Hersteller herunter, weil das ja gerade “in” ist?

    War vor zwei Wochen auf Dienstreise, 600 km hin, 600 km zurück. Ca. alle 200 km ne Pause von 15-20 minuten gemacht. Das wäre locker auch mit nem E-Auto in exakt der gleichen Zeit machbar gewesen. In der Pausenzeit wäre der Akku wieder voll genug gewesen für 200 km.

    Nachtrag: E-aUtOs TaUgEn NiChT fÜr LaNgStReCkE


    “Superchargen” fickt dein Akku und wie viele Supercharger willst du Deutschlandweit bauen, damit auch für ausreichend Verkehrsteilnehmer welche vorhanden sind, falls E-Schmutz irgendwann mal sein Nischendasein aufgeben sollte?

        #4416
  • Mod/RDW
    5. Dezember 2019 14:27:52 vvjloretta

    Zitat von: sk8ordie


    “Superchargen” fickt dein Akku und wie viele Supercharger willst du Deutschlandweit bauen, damit auch für ausreichend Verkehrsteilnehmer welche vorhanden sind, falls E-Schmutz irgendwann mal sein Nischendasein aufgeben sollte?

    Ich sagte auch nicht, dass man sowas jeden Tag fahren können muss mit nem E-Auto. Das Schnellladen schlechter für den Akku ist, als langsamer laden, ist ja auch nichts neues. Ich wollte nur mal veranschaulichen, dass auch ne gelegentliche Langstrecke durchaus kein Problem ist.

    Ich mag kein passendes Beispiel eines Pendlers sein, weil ich fast immer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre (Hab halt den Luxus in der gleichen Stadt zu wohnen in der ich auch arbeite), aber selbst wenn ich das Auto nutzen sollte (was ich sehr selten mal mache), dann lege ich auf meinem Arbeitsweg 10km pro Tag zurück und maximal einmal im Jahr ne Langstrecke für den Urlaub oder so (was wie oben erwähnt auch kein Thema wäre).

    Wenn ich mir mal die restlichen 25 Kollegen aus der Abteilung anschaue, dann fährt da niemand eine längere Strecke als 70-80 km pro Weg, sprich max. 160 km am Tag. Auch so eine Strecke ist kein Problem für ein E-Auto.

    BSK sieht sich ja offenbar als klassischer Pendler, fährt aber auch maximal 100 km pro Tag? (Meine mal er sagte was von ca. 40 km pro Strecke)

    Alles jetzt noch nicht repräsentativ, aber wie viele Leute aus eurem Umfeld sind denn täglich auf Langstrecken unterwegs? Das ist doch sicher nicht die Mehrheit sondern ein Bruchteil. Für die ist das sicher keine Alternative, aber für den Rest schon. Wenn du 50 km pro Tag fährst, musst du auch nicht jede Nacht aufladen. Selbst bei 100 km nicht (nur zum Thema was wenn alle gleichzeitig laden wollen).

    Um zu den Superchargern zurück zu kommen: Der Ausbau wird garantiert auch mit steigendem Absatz der Fahrzeuge mitwachsen. Auch das Stromnetz wird nicht so bleiben wie heute sondern stetig ausgebaut werden.

    tl;dr: Hin und wieder Langstrecke kein Thema, Berufspendler haben einfach null Probleme

    PS: “Ich kann aber zuhause nicht laden” Ja, auch das wird irgednwann kommen, mehr öffentliche Möglichkeiten zu laden, dies das Ananas, Mehrfamilienhäuser mit Tiefgaragen werden auch irgendwann alle ne Ladestation haben.

        #4417
  • 5. Dezember 2019 14:49:31 500462

    dein akku entlädt sich durch kriechstrom

        #4418
  • Mod/RDW
    5. Dezember 2019 15:27:15 schnappi

    Ja der kriecht durch die schiefen Spamtmaße nach draußen.

        #4419
  • 5. Dezember 2019 16:58:23 sk8ordie

    @vvjloretta:

    Die Langstreckendiskussion wollte ich gar nicht anstoßen. Mag sein, dass es für den Großteil der Berufspendler die aktuelle Reichweite völlig überteuerter E-Autos ausreichend ist. Zumindest im Hinblick auf die Arbeitswege. Jedoch besucht man auch mal Verwandte oder fährt mit dem Auto in den Urlaub und muss dann mit “Supercharging” seinen Akku quälen.

    Meine Frage war ja wie viele Ladestationen du bauen willst, damit irgendwann fast jeder auf seiner Arbeit sein E-Auto laden kann. Du müsstest hektarweise Parkflächen verkabeln und an jedem Parkplatz eine Ladestation bauen, was bei den ohnehin schon knapp bemessenen Parkflächen sicherlich nicht einfach werden würde.

    Weiterhin kann mir schwer vorstellen, dass die Leistungen der Hausanschlüsse ausreichend sind, um mit mehr als ein paar kW zu laden. Wahrscheinlich müsstest du in jeder Stadt alle Straßen aufreißen und dort tausende Kilometer neue Erdkabel verlegen, damit insb. jeder größere Arbeitgeber genug Saft für seine Belegschaft bereitstellen kann.

    Das nächste sich daraus ergebende Problem ist dann die Bereitstellung des elektrischen Stroms seitens der Kraftwerkbetreiber. Wo soll der herkommen?


    Ich fasse also nach 221 Seiten Thread zusammen:

    Gewinner Kategorie Reichweite:

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Preis

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Kosten

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Effizienz

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Haltbarkeit

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie “Selbst Reparatur Möglichkeit”

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Sicherheit

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Recyclingfähigkeit

    Verbrennungsmotor


    Gewinner Kategorie Preis-Leistung

    Verbrennungsmotor


    Mögliche Antwort E-Jünger: “2030, du wirst schon sehen.”

        #4420