Organspende bald Pflicht?

  • 16. Januar 2020 15:59:47 Rocky

    Ich spende doch nicht meine Organe, sag mal tickt ihr noch richtig lel.

    Wenn ich aber mal ein neues Organ brauche erwarte ich das ihr (und ganz Deutschland) spendet, ist logisch oder?

    Ich bin halt auch ein Wertvoller Mensch.

    Dieser Beitrag wurde von Rocky am 16.01.2020 16:05:44 bearbeitet.
        #121
  • 16. Januar 2020 16:16:34 waldorf

    Zitat von: heinzhaubitze


    Von mir aus automatisches Opt-In gespeichert auf der Krankenkassen-Karte, ABER wenn KK-Karte nicht auffindbar dann soll nix entnommen werden.

    Bin Aluhut und hab Angst das die BRiD GmbH mich als Staatsfeind #1 ausnimmt wie eine Gans. Nicht vergessen: wir reden hier vom selben Staat der eine Mutter wegen nicht bezahlter GEZ Gebühren in den Knast steckt.

    oke wa alles
    Eben auf Krankenkasse oder Perso eindeutig vermerken und gut. Mit zentralen Datenbanken hätte ich echt so einige Bedenken bei unseren staatlichen Organen. Und wenn man mich nicht eindeutig identifizieren kann, möchte ich auch ungern ausgenommen werden.

        #122
  • 16. Januar 2020 17:21:48 Busenmann

    Und wie sollen die “staatlichen Organe” das Organeernten durchsetzen? Dazu brauchst du ja einen riesen Apparat an Ärzten, Pflegern und Managern, die das heimlich durchführen.

        #123
  • 16. Januar 2020 17:29:35 GEZ_Eintreiber

    Wenn man jetzt nur eine Million Spontanbauchöffner im Land hätte. Bei der Organernte herrscht akuter Fachkräftemangel.

        #124
  • 16. Januar 2020 17:44:32 ProfessorSchnabel

    Ich habe gehört, Merkel sammelt menschliche Organe in Einmachgläsern in der geheimen 66. Kelleretage des Kanzleramtes.

        #125
  • Mod/RDW
    16. Januar 2020 17:47:31 Prof. Hase

    Bin für Opt-Out(man ist automatisch Organspender und kann dem widersprechen).

    Wer widerspricht, landet auf der Organwarteliste mindestens hinter allen, die nicht widersprochen hatte. Kommt einer ohne Widerspruch neu auf die Liste, dann landet er vor allen Widersprüchlern.

        #126
  • 16. Januar 2020 17:53:36 ProfessorSchnabel

    Bis zu 80 % der gespendeten Organe hat Merkel für sich reserviert, damit sie wie der Imperator auf Exogul immer wieder neu zusammengesetzt werden kann.

        #127
  • 16. Januar 2020 17:54:27 Rocky

    Zitat von: ProfessorSchnabel


    Bis zu 80 % der gespendeten Organe hat Merkel für sich reserviert, damit sie wie der Imperator auf Exogul immer wieder neu zusammengesetzt werden kann.

    Ja, klingt realistisch. Denke genau so wird es sein.

        #128
  • 16. Januar 2020 18:05:15 TreuerStadtschinken

    Zitat von: Prof. Hase


    Bin für Opt-Out(man ist automatisch Organspender und kann dem widersprechen).

    Wer widerspricht, landet auf der Organwarteliste mindestens hinter allen, die nicht widersprochen hatte. Kommt einer ohne Widerspruch neu auf die Liste, dann landet er vor allen Widersprüchlern.

    Ja, lass mal zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben anhand staatlich erzwungener Moralauffassungen unterscheidne. Historisch immer eine gute Idee!

        #129
  • Mod/RDW
    16. Januar 2020 18:16:05 Prof. Hase

    Bullshit. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wenn ich Organe haben will, dann sollte ich auch welche geben wollen.

    Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden kann (amtsärztlicher Attest), der sollte natürlich wie ein Organspender behandelt werden. Aber wer sich aus Prinzip verweigert, der hat Pech gehabt.

        #130
  • 16. Januar 2020 18:18:03 GEZ_Eintreiber

    Könnte man ja direktdemokratisch drüber entscheiden. Nur, wenn die Bereitschaft in der Bevölkerung dafür so groß ist, weshalb besorgen sich die ganzen Musterbürger dann einen Organausweis ? Weshalb muss man immer alle Bürger miteinbeziehen ? Weniger moralisieren und lieber sich selber registrieren.


    Ich seede auf Torrents übrigens nie.

    Dieser Beitrag wurde von GEZ_Eintreiber am 16.01.2020 18:18:23 bearbeitet.
        #131
  • 16. Januar 2020 18:36:03 ProfessorSchnabel

    Zitat von: Prof. Hase


    Bullshit. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wenn ich Organe haben will, dann sollte ich auch welche geben wollen.

    Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden kann (amtsärztlicher Attest), der sollte natürlich wie ein Organspender behandelt werden. Aber wer sich aus Prinzip verweigert, der hat Pech gehabt.

    Ich fürchte, Du hast nicht ansatzweise eine Vorstellung davon, welchem Problem Du mit Deiner Argumentation Tür und Tor öffnest.

    Wenn Du Dich in Medizinethik und Gesetzgebung einmal auf solche konsequentialistischen bzw. utilitaristischen Argumentationsmuster einlässt, dann gibt es keinen Grund, die Kriterien, nach denen sich Dein Listenplatz auf so einer Organbedürfnisliste bestimmt, in analoger Weise zu erweitern: Gibt es einen Extravorrang, wenn man seinen Körper auch noch zu Forschungs- und Ausbildungszwecken stiftet? Sollten nicht auch die einbezahlten Krankenkassenbeiträge berücksichtigt werden? Bekommen gesetzlich Versicherte einen grundsätzlichen Vorrang vor privaten? Müssten nicht auch Spenden an das Gesundheitswesen und medizinische Fakultäten mitberücksichtigt werden?

    Da kann man auch immer sagen: Wer sich weigert die Allgemeinheit durch den Eintritt in eine gesetzliche Krankenkasse zu tragen, hat halt Pech gehabt.

    Und so könnte man noch lange Paramater aufzählen, an denen man – vermeintlich oder tatsächlich – bemessen kann, was ein Individuum ‚der Allgemeinheit gegeben‘ hat, um von diesem Wert her dann seinen Wartelistenplatz zu bestimmen.

    Es gibt sehr gute und fundamentale moralische Gründe, die medizinische Hilfe, die jemandem zukommen soll, von all solchen Fragen zu entkoppeln – und einzig und allein an medizinische Kriterien zu binden.

    Dieser Beitrag wurde von ProfessorSchnabel am 16.01.2020 18:56:48 bearbeitet.
        #132
  • 16. Januar 2020 18:45:08 Sittenstrolch

    Zitat von: ProfessorSchnabel


    Es gibt sehr gute und fundamentale moralische Gründe, die medizinische Hilfe, die jemandem zukommen soll, von all solchen Fragen zu entkoppeln – und einzig und allein an medizinische Kriterien zu binden.

    Ich kann aus täglicher Erfahrung berichten, dass alles, was über medizinische Kriterien hinausgeht, die Versorgung von Patienten im Allgemeinen verschlechtert. Natürlich kann man nicht über unendliche Ressourcen verfügen (die Organspende ist da ein super Beispiel), aber auf sinnvolle Interventionen verzichten zu müssen, weil sie a) unwirtschaftlich oder b) gesellschaftlich unerwünscht sind ist, ums prägnanter auszudrücken als Schnabel, einfach total scheiße.

    €: Und das meine ich vollkommen unabhängig von moralischen Erwägungen. Einfach die praktische Seite.

    Dieser Beitrag wurde von Sittenstrolch am 16.01.2020 18:50:09 bearbeitet.
        #133
  • 16. Januar 2020 19:09:51 WD_40

    Hier geht's ja ab.

    Vorschlag zur Güte: die (gesichert tote!) Leiche wird in einem tiefergelegten Opel auf den Beifahrersitz geschnallt und dann geht es 15 Minuten mit Karacho über eine beliebige marode deutsche Landstrasse. Alles was rausfällt dürfen dann andere haben.

        #134
  • 16. Januar 2020 19:29:50 ProfessorSchnabel

    Zitat von: WD_40


    … mit Karacho über eine beliebige marode deutsche Landstrasse.

    Es wird dir sowas von den Vogel im Karacho rausballern, was für ein verfickt linksradikaler Antifa-Bastard Kohl eigentlich war, das wird dein Hirn einfach schmelzen.

        #135
  • Mod/RDW
    16. Januar 2020 19:53:18 schnappi

    Jeder sollte verpflichtend spenden. Ende der Diskussion.

        #136
  • Mod/RDW
    16. Januar 2020 19:54:21 schnappi

    Wenn man 17,50 € im Monat Zwangsabgabe zahlen kann, machen einen ein paar Organe auch nicht mehr arm.

        #137
  • 16. Januar 2020 19:57:25 GEZ_Eintreiber

    Ich tote. Sie spänden. Grobe Brusttransplantate.

        #138
  • 16. Januar 2020 20:02:33 gelöscht-20180921-124814

    Ich verstehe einfach nicht wie man zu Lebzeiten sagen kann “ich will nicht dass meine Organe gespendet werden” wenn man tot sowieso nicht scheren kann und dann nur Menschen hilft die angewiesen sind. Zumal vermutlich 99% der verweigerer nicht wissen wann man überhaupt als Spender in Frage kommt… Quasi fast nie

        #139
  • 16. Januar 2020 20:03:42 ProfessorSchnabel

    Zitat von: schnappi


    Wenn man 17,50 € im Monat Zwangsabgabe zahlen kann, machen einen ein paar Organe auch nicht mehr arm.

    Du bist mit Deiner Haltung wirklich die Verkörperung preußischer Obrigkeitshörigkeit und Unterwerfung aus Gewohnheit, die den Regierungsstil à la Merkel überhaupt erst möglich macht.

    Kotzt Dich hier über dieses und jenes aus, Deutschland hat für Dich ohnehin schon fertig – aber sitzt dann doch immer wieder brav vor'm ÖRR und nickst alles bereitwillig ab, was der Staat so von Dir will.

    Wer ein Musterbeispiel für ‚typisch deutsch‘ und ‚darum kommen Merkel & Co. mit ihrem Unsinn immer durch‘ sucht, der wird bei Deinen Äußerungen fündig.

    Dieser Beitrag wurde von ProfessorSchnabel am 16.01.2020 20:05:29 bearbeitet.
        #140