Organspende bald Pflicht?

  • 16. Januar 2020 20:04:12 WD_40

    Zitat von: ProfessorSchnabel


    Zitat von: WD_40

    … mit Karacho über eine beliebige marode deutsche Landstrasse.

    Es wird dir sowas von den Vogel im Karacho rausballern, was für ein verfickt linksradikaler Antifa-Bastard Kohl eigentlich war, das wird dein Hirn einfach schmelzen.

    Was ist das jetzt für ein gedanklicher Bogen? Erklärung?

        #141
  • 16. Januar 2020 20:06:15 Qu4rkey

    Man muss nur dafür sorgen, dass niemand anders die eigenen Organe je haben wöllte und schon ist man save

    *Negerstirnmeme*

        #142
  • 16. Januar 2020 20:06:36 GEZ_Eintreiber

    Ich hab's erkannt. Musste kichern.

        #143
  • Mod/RDW
    16. Januar 2020 20:13:34 schnappi

    Zitat von: ProfessorSchnabel


    Zitat von: schnappi

    Wenn man 17,50 € im Monat Zwangsabgabe zahlen kann, machen einen ein paar Organe auch nicht mehr arm.

    Du bist mit Deiner Haltung wirklich die Verkörperung preußischer Obrigkeitshörigkeit und Unterwerfung aus Gewohnheit, die den Regierungsstil à la Merkel überhaupt erst möglich macht.

    Kotzt Dich hier über dieses und jenes aus, Deutschland hat für Dich ohnehin schon fertig – aber sitzt dann doch immer wieder brav vor'm ÖRR und nickst alles bereitwillig ab, was der Staat so von Dir will.

    Wer ein Musterbeispiel für ‚typisch deutsch‘ und ‚darum kommen Merkel & Co. mit ihrem Unsinn immer durch‘ sucht, der wird bei Deinen Äußerungen fündig.

    Schnabel pleAse. Mein zweiter, obiger, Post war einfach nur a sinnloser Pelt.

    Den ersten meinte ich aber ernst.

        #144
  • 16. Januar 2020 20:18:07 WD_40

    Zitat von: schnappi


    Jeder sollte verpflichtend spenden. Ende der Diskussion.

    Ok.

        #145
  • 16. Januar 2020 20:22:32 ProfessorSchnabel

    @schnappi

    Ich hätte genauso gut Deinen ersten Post nehmen können; denn der Sache nach vertrittst Du darin exakt dieselbe unkritische Haltung gegenüber dem Versuch, individuelle bürgerliche Abwehrrechte gegenüber dem Staat auszuhöhlen wie im zweiten „ironischen“ Post.

    Das ‚typisch Deutsche‘ an Dir ist das Denkmuster „Jeder sollte verpflichtend XYZ. Ende der Diskussion.“

    Dieser Beitrag wurde von ProfessorSchnabel am 16.01.2020 20:24:28 bearbeitet.
        #146
  • 16. Januar 2020 20:57:39 Sachverständiger

    Wisst ihr was euer Problem ist? Ihr nehmt den garstigen Kroker einfach zu ernst.

        #147
  • 16. Januar 2020 21:05:01 ProfessorSchnabel

    Zitat von: Sachverständiger


    Wisst ihr was euer Problem ist? Ihr nehmt den garstigen Kroker einfach zu ernst.

    Die Diskussion mit schnappi und Prof. Hase gehe ich nicht ein, der Erfahrung nach endet das Gespräch (nicht nur mit ihnen) nach ausführlichster Darlegung der wissenschaftlichen Argumente abrupt und führt zu nichts. Die beiden verstehen es hervorragend, völlige Unkenntnis durch lange Beiträge mit intelligent klingenden Vokabeln (und sogar Absätzen) zu kaschieren, und falls das nicht gelingt wars halt am Ende doch bloß aweng getrollt. Damit kommen sie hier im Forum gut weg, unter den Blinden ist der Einäugige König.

        #148
  • 16. Januar 2020 21:13:52 TreuerStadtschinken

    Zitat von: Sittenstrolch


    Zitat von: ProfessorSchnabel

    Es gibt sehr gute und fundamentale moralische Gründe, die medizinische Hilfe, die jemandem zukommen soll, von all solchen Fragen zu entkoppeln – und einzig und allein an medizinische Kriterien zu binden.

    Ich kann aus täglicher Erfahrung berichten, dass alles, was über medizinische Kriterien hinausgeht, die Versorgung von Patienten im Allgemeinen verschlechtert. Natürlich kann man nicht über unendliche Ressourcen verfügen (die Organspende ist da ein super Beispiel), aber auf sinnvolle Interventionen verzichten zu müssen, weil sie a) unwirtschaftlich oder b) gesellschaftlich unerwünscht sind ist, ums prägnanter auszudrücken als Schnabel, einfach total scheiße.

    €: Und das meine ich vollkommen unabhängig von moralischen Erwägungen. Einfach die praktische Seite.

    Dies.

        #149
  • 16. Januar 2020 21:23:32 GEZ_Eintreiber

    Achso, es geht also um das Praktische. Weshalb muss man jetzt alle Leute erstmal gegen ihren Willen dazu zwingen Spender zu werden ? Das momentane System ist also zu umständlich, um Leute freiwillig zum Spenden zu bewegen. Dann schlage ich einfach vor das System zu vereinfachen, anstatt alle Leute, die nicht spenden wollen, zum Amt meddeln zu lassen, um Widerruf einzulegen.
    Ich krieg ständig Post von meiner Krankenkasse oder gehe vielleicht alle paar Jahre zum Arzt, Vielleicht könnte man da ansetzen und die Patienten/Leistungsbezieher einfach um Einwilligung bitten. Einfach den Prozess vereinfachen anstatt einfach das gesamte System umzukrempeln. Ob man jetzt Organe spendet oder nicht, macht einem wohl nicht aus, aber das kann doch nicht ständig das Staat für mich übernehmen. Nichtmal mehr die Organspende darf dem dummen Bürger überlassen werden, könnte ihn ja überfordern.

        #150
  • 16. Januar 2020 21:34:49 Kroesa_Maja

    Zitat von: WD_40


    Zitat von: ProfessorSchnabel

    Zitat von: WD_40

    … mit Karacho über eine beliebige marode deutsche Landstrasse.

    Es wird dir sowas von den Vogel im Karacho rausballern, was für ein verfickt linksradikaler Antifa-Bastard Kohl eigentlich war, das wird dein Hirn einfach schmelzen.

    Was ist das jetzt für ein gedanklicher Bogen? Erklärung?
    Schnabel repostet meine alten Beiträge mit denen ich ihn irgendwann mal gefrontet habe wahllos. Scheinen ihn nicht loszulassen.

        #151
  • 16. Januar 2020 21:39:19 MeineOlle

    Es ging doch nicht um eine “Pflicht” sondern nur um eine Entbürokratisierung der Hilfsmöglichkeiten. Jeder der nicht will hätte doch einfach “Nein” sagen können und Ende, keine Rechtfertigung nötig, keine Kosten, keine Nachteile. Aber irgendein armer Teufel der dringend ne neue Niere oder was weiß ich braucht hätte überlebt. Jetzt stirbt der halt und seine Spenderniere wird sinnlos verscharrt weil der Besitzer zu faul war, die fünf Minuten auf irgendeiner Website zu verbringen um sich zum Organspender zu erklären.

    Also, wie man gegen DIESEN Gesetzesvorschlag sein konnte wenn man keine hirnverbrannte, spirituelle Ökomutti ist weiß ich wirklich nicht.

        #152
  • 16. Januar 2020 21:41:25 ProfessorSchnabel

    Zitat von: Kroesa_Maja


    Scheinen ihn nicht loszulassen.

    In der Tat! Sie sind – auf ihre ganz besondere Weise – viel zu großartig, um sie nicht zu benutzen.

        #153
  • 16. Januar 2020 21:46:03 TreuerStadtschinken

    Zitat von: MeineOlle


    Es ging doch nicht um eine “Pflicht” sondern nur um eine Entbürokratisierung der Hilfsmöglichkeiten. Jeder der nicht will hätte doch einfach “Nein” sagen können und Ende, keine Rechtfertigung nötig, keine Kosten, keine Nachteile. Aber irgendein armer Teufel der dringend ne neue Niere oder was weiß ich braucht hätte überlebt. Jetzt stirbt der halt und seine Spenderniere wird sinnlos verscharrt weil der Besitzer zu faul war, die fünf Minuten auf irgendeiner Website zu verbringen um sich zum Organspender zu erklären.

    Also, wie man gegen DIESEN Gesetzesvorschlag sein konnte wenn man keine hirnverbrannte, spirituelle Ökomutti ist weiß ich wirklich nicht.

    Ist halt leider das Problem, dass man weiß, dass Ärzte, wenn es sich um einen Organspender handelt, sich über Patientenverfügungen hinwegsetzen.

        #154
  • 16. Januar 2020 21:46:37 ProfessorSchnabel

    Zitat von: MeineOlle


    … und seine Spenderniere wird sinnlos verscharrt …

    Genau solch eine zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise dieser höchstkomplexen medizinethischen bzw. juristischen Debatte lässt mich immer wieder erschrecken.

        #155
  • 16. Januar 2020 21:52:03 TreuerStadtschinken

    Zitat von: ProfessorSchnabel


    Zitat von: MeineOlle

    … und seine Spenderniere wird sinnlos verscharrt …

    Genau solch eine zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise dieser höchstkomplexen medizinethischen bzw. juristischen Debatte lässt mich immer wieder erschrecken.

    Dito. Vor allen Dingen wegen der schon fast kindlich anmutenden Gerechtigkeitsverständnis, das da offenbart wird.

        #156
  • 16. Januar 2020 21:56:15 MeineOlle

    Wenn du der bist, der die Niere braucht, oder deine Mutter, oder dein Sohn, erschreckt dich dann immernoch die zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise?

    Natürlich eröffnet diese Regelung, sowie jede andere auch, Möglichkeiten für Missbrauch. Ob “man weiß” dass Ärzte sich über Patientenverfügungen hinwegsetzen kann ich nicht beurteilen. Das ist natürlich ein unheimlicher Gedanke, den ich nicht relativieren will. Ich will mir hier auch nicht anmaßen abzuwägen ob ein (nach erfolgter Spende) möglicherweise langes und glückliches “mehr wert” ist als das Leben eines Menschen nach einem Unfall, der nurnoch durch Maschinen lebendig gehalten wird.

    Ich sage nur, MICH erschreckt der Gedanke dass Menschen sterben, ganz echt und wirklich, nicht in irgendwelchen philosophischen Gedankenspielen, weil Leute denen es eigentlich egal ist und die sich nie darum kümmern im jetzigen System halt keine Organspender sind, im anderen aber welche wären.

        #157
  • 16. Januar 2020 22:00:34 MeineOlle

    Zitat von: TreuerStadtschinken


    Dito. Vor allen Dingen wegen der schon fast kindlich anmutenden Gerechtigkeitsverständnis, das da offenbart wird

    Das lasse ich mir nun echt nicht vorwerfen. Ich drücke mich manchmal rumpelig aus, aber ich befasse mich grundsätzlich intensiv mit Themen, bevor ich meine Meinung dazu rausposaune.

        #158
  • 16. Januar 2020 22:05:26 ProfessorSchnabel

    Zitat von: MeineOlle


    Wenn du der bist, der die Niere braucht, oder deine Mutter, oder dein Sohn, erschreckt dich dann immernoch die zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise?

    Wenn ich im Gegenzug die Organe eines anderen Menschen für den Fall, dass er sie nicht spendet als (bald) „sinnlos verscharrt“ betrachte: Ja, dann erschreckt mich die zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise, mit der Du hier den einen Menschen zum bloßen Ersatzteillager degradierst, um einen anderen zu helfen, ganz außerordentlich.

    Denn wenn diese Betrachtungsweise erst einmal moralisch, juristisch und gesellschaftlich etabliert ist, ist derjenige, der die Unterscheidung zwischen ‚erhaltenswerten Leben‘ und ‚künftigen Ersatzteillager‘ trifft, in einer nahezu gottähnlichen Position. Und es ist ja nicht so, dass ich hier nie dagewesene dystopische Zustände schildern würde.

    Dieser Beitrag wurde von ProfessorSchnabel am 16.01.2020 22:10:12 bearbeitet.
        #159
  • 16. Januar 2020 22:09:33 TreuerStadtschinken

    Zitat von: MeineOlle


    Wenn du der bist, der die Niere braucht, oder deine Mutter, oder dein Sohn, erschreckt dich dann immernoch die zweckrational-reduktionistische Betrachtungsweise?
    Wenn du derjeniche bist, über dessen Lebensende entschieden wird, weil man frische Nierchen braucht, wie schaut es dann aus? Es ist halt extrem eindimensional, dabei die Perspektive des Spenders derart auszublenden.

        #160