Politische Gesinnung auf LS

  • 20. August 2019 09:27:14 unwürdigerknecht

    Zitat von: Linda van da Slampn


    Zitat von: unwürdigerknecht

    Ich kann mit dieser Einteilung in Schwarz und Weiss absolut nichts mehr anfangen, auch nicht mehr mit dem Begriff der “Mitte”.

    Das ist erst mal nicht falsch. Aber ich höre das in letzter Zeit leider zu oft. Die Leute meinen, es wäre sehr elegant, keine Stellung zu beziehen. Sie gefallen sich in der Beobachterrolle und verlieren sich in der Kritik an Details. Irgendwo am Himmel wird sicher mal ein Ritter erscheinen, der mit einem maßgeschneiderten Parteiprogramm und tadellosem Personal alle persönlichen Interessen abdeckt. Aber bis dahin geht halt alles den Bach runter - gelebte Verantwortungslosigkeit.

    Leider denken die meisten, dass es die Freiheit irgendwie automatisch gibt, solange man einfach die Füsse still hält. Ich bin heute bewußt rechts, weil die Schieflage alles bedroht, was wir haben und ich werde mit Sicherheit links sein, wenn das Pendel mal zu stark in die andere Richtung ausschlägt.

    Das ist ein interessanter Ansatz, der mir so nicht bewusst war.
    Darüber muss ich nachdenken.

        #21
  • 20. August 2019 09:30:13 Wasserwerfer3

    Ich habe mich früher als Mitte-Links gesehen. Heute auch noch aber meine Ansichten zur Einwanderung sind wohl im Mainstream Nazi.

    Abseits von Zuwanderung und Migration, die hier aber in der Mehrheit sind, sehe ich bei anderen politischen Themen keine Übereinstimmung mit meinen Vorstellungen.

    Zeigt halt wie unzureichend die alten Kategorien heute noch funktionieren.

        #22
  • 20. August 2019 09:30:23 GeneralEchsenbischof

    ich bin offen rechtsradikal

        #23
  • 20. August 2019 09:51:39 Hazelnut

    Zitat von: vvjloretta


    Alle immer am überdramatisieren oder

    HÖRT DOCH MAL DIE SIGNALE JETZT

        #24
  • 20. August 2019 09:54:24 unwürdigerknecht

    Ist schon interessant, wie sich die Meinungen in gewissen Themenbereichen decken, aber die Reaktion darauf komplett unterschiedlich ausfällt. Aber die Nummer mit “Haken links - Haken rechts” bis die Mitte wieder sitzt, gefällt mir eigentlich ganz gut. Kann dem sogar etwas humoristisches abgewinnen. Als Protestwähler könnte man auch einfach die Stimme entwerten und sagen: Leckt mich doch ihr Pimmel. Geholfen hat man dabei allerdings niemanden, das wird mir jetzt auch bewusst.
    Schelle links, Schelle rechts. olol gute alte Bud Spencer Manier.

    Ansonsten hätte ich da noch den Ansatz: Wenn man überhaupts nichts findet mit dem man zufrieden ist, sollte man selbst politisch aktiv werden und/oder vielleicht eine eigene Partei gründen.

        #25
  • 20. August 2019 09:58:49 Linda van da Slampn

    Zitat von: GeneralEchsenbischof


    ich bin offen rechtsradikal
    Das reicht nicht. Rechtsradikal wäre ja bloß Sarrazin und Werteunion usw.

        #26
  • 20. August 2019 10:04:46 fischkopp85

    Zitat von: Linda van da Slampn


    Die Leute meinen, es wäre sehr elegant, keine Stellung zu beziehen. Sie gefallen sich in der Beobachterrolle und verlieren sich in der Kritik an Details.

    Das ist ziemlich treffend formuliert. Denn letztenendes steht man dadurch nicht für seine eigenen Ziele oder die Vorstellung, wie die Gesellschaft seiner Meinung nach funktionieren sollte, überhaupt nicht mehr ein… Man klingt aber eloquent. Ich finde das schlimm. Ich finde auch Nichtwählen schlimm. Das kommt dem Nahe. Sich eine Meinung zu bilden und die Wahl zu haben sollte das Minimum an Eigeninitiative sein.

    Dieser Beitrag wurde von fischkopp85 am 20.08.2019 10:05:35 bearbeitet.
        #27
  • 20. August 2019 10:11:31 Hazelnut

    Nichtwählen ist auch eine Wahl

        #28
  • 20. August 2019 10:20:27 fischkopp85

    Dann mach lieber eine fünfte Esoterik-Partei auf.

        #29
  • 20. August 2019 11:28:46 13_f_Cali

    Bin Nazi.

        #30
  • 20. August 2019 12:02:55 Qu4rkey

    Zitat von: Hazelnut


    Nichtwählen ist auch eine Wahl
    Das einzige was hilft wäre kleine nonsense Parteien zu waehlen statt gar nicht zu waehlen. Denn nur so mindest du Den prozentualen stimmanteil den die großen Parteien kriegen um 0,0000irgendwas Prozent. Es muessen halt genug Loide so anstellen damit bei den großen ein Verlust entsteht, der eine Erwähnung wert ist.

        #31
  • Mod/RDW
    20. August 2019 12:06:54 schnappi

    Ach ist das so?

        #32
  • 20. August 2019 12:07:49 Kinski

    Zitat von: Linda van da Slampn


    Zitat von: unwürdigerknecht

    Ich kann mit dieser Einteilung in Schwarz und Weiss absolut nichts mehr anfangen, auch nicht mehr mit dem Begriff der “Mitte”.

    Das ist erst mal nicht falsch. Aber ich höre das in letzter Zeit leider zu oft. Die Leute meinen, es wäre sehr elegant, keine Stellung zu beziehen. Sie gefallen sich in der Beobachterrolle und verlieren sich in der Kritik an Details. Irgendwo am Himmel wird sicher mal ein Ritter erscheinen, der mit einem maßgeschneiderten Parteiprogramm und tadellosem Personal alle persönlichen Interessen abdeckt. Aber bis dahin geht halt alles den Bach runter - gelebte Verantwortungslosigkeit.

    Leider denken die meisten, dass es die Freiheit irgendwie automatisch gibt, solange man einfach die Füsse still hält. Ich bin heute bewußt rechts, weil die Schieflage alles bedroht, was wir haben und ich werde mit Sicherheit links sein, wenn das Pendel mal zu stark in die andere Richtung ausschlägt.

    Sicher gibt es diese Menschen. Ich erkenne dennoch nicht, wo meine Ausführungen in ihrer Gesamtheit auf Ausharren und Positionslosigkeit hindeuten. Ich bin beileibe kein unpolitischer Mensch der sich aus der Verantwortung ziehen will, auch wenn es nur um die Verantwortung an der Wahlurne oder in alltäglichen Diskussionen geht. Dennoch sehe ich nicht, wie sich mein diverses Überzeugungskonglomerat in ein simplifiziert bidirektionales Politikverständnis pressen lässt. Meine Ablehnung an der gültigen Zuwanderungspolitik macht mich genauso wenig zu einem Rechten wie mich meine überwiegend bestehende Zustimmung hinsichtlich Sozialstaat und allgemeiner Solidarität zu einem Linken macht. Ferner, Gruppendenken erstickt konstruktive Auseinandersetzung mit wichtigen Themen doch schon im Keim. Wer nimmt schon gerne Positionen des Feindes an oder setzt sich überhaupt erst einmal inhaltlich mit diesen auseinander. Freilich, an der Wahlurne muss ich mich am Ende für eine Partei entscheiden, das mache ich auch.

        #33
  • 20. August 2019 12:14:30 Linda van da Slampn

    Eine Partei gründen ist garkeine Option. Die ganze Bürokratie und das Klein-Klein der Abstimmerei über jeden Furz ist für normale Menschne einfach unerträglich. Die Politik korrumpiert jede Idee bis zur Unkenntlichkeit.

    Metapolitik, Aktionen und Protestwahl wirken viel effektiver. Die meisten Menschen haben keine eigene Meinung und verorten sich einfach relational zu den legalen Extrempositionen (kurz Mitte). Die politische Ökonomie zwingt die großen Parteien sich auf diese meinungslose gaußsche Glockenmasse draufzuhängen, um das Wählerpotential auszuschöpfen. Gelingt es, die legitimen Extrempositionen zu verschieben, dann wandert automatisch die Mitte in Richtung des jeweiligen Pols.

    Der Linken ist diese Coupe gelungen. Merkrel und die Grünen haben es geschafft, dass linksradiale Idee heute Konsens sind. Das gesamte rechte Spektrum wurde erfolgreich vermint. Die Mitte ist entsprechend ganz weit nach links gewandert.

    Wer politisch denkt, der muss taktische wählen. Eine zusätzliche Stimme an die AfD bewirkt keine faschistische Machtergreifung, sondern eine minimal Verschiebung der Mitte in Richtung der politischen Normalität. Eine zusätzliche Stimme an die Grünen oder Linken bewirkt, dass gemäßigte rechte Positionen aus Sicht der Mitte plötzlich wie faschistische Doktrin erscheinen.

    Ergo: Wer die Demokratie erhalten will, der stellt mit seine Stimme sicher, dass politische Landschaft “bunt” bleibt - im Sinne eines Wettstreits der Ideen. Wer aktuell “gegen Rechts” wählt, um die Demokratie zu schützen, der bewirkt das genaue Gegenteil.

        #34
  • 20. August 2019 12:15:31 LarsLangfinger

    ich bin transfrau

        #35
  • 20. August 2019 12:23:53 Qu4rkey

    Zeig boyfotze

        #36
  • 20. August 2019 12:33:30 unwürdigerknecht

    Das ist bis jetzt alles in allem das konstruktivste was ich jemals auf LS lesen durfte.

        #37
  • 20. August 2019 12:36:45 AIDS

    Waren die Nationalsozialisten eigentlich rechtslinks? Steht ja so im Namen.

        #38
  • 20. August 2019 12:44:14 NigelGold

    meine gesinnung ist die bloße vernunft

    übrigends immer nur rechts links zu schauen ist ziemlich blöt

    Dieser Beitrag wurde von NigelGold am 20.08.2019 12:47:10 bearbeitet.
        #39
  • 20. August 2019 12:48:52 13_f_Cali

    Zitat von: AIDS


    Waren die Nationalsozialisten eigentlich rechtslinks? Steht ja so im Namen.

    Die waren eher so Wagenkencht.

        #40